Schutz vor freien Radikalen

Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht vor freien Radikalen gewarnt werden. Sei es von den Medien oder sogar von Paketen mit Fruchtsäften. Klingt ja nicht schlecht. Aber was genau sind denn nun freie Radikale und was haben diese mit Vitaminen zu tun?

Freie Radikale
Freie Radikale und ihre Entstehung

 

Freie Radikale können aus verschiedenen Nährstoffen entstehen, die wir aufnehmen und sogar aus dem Sauerstoff, den wir atmen. Frei und radikal bedeutet, dass bei diesen freien Radikalen ein Elektron fehlt. Elektronen gibt es in jedem Atom. Und aus Atomen ist alles, sowie auch der menschliche Körper an sich aufgebaut. Da aber den freien Radikalen ein Elektron fehlt und weil sie diese freie Stelle gerne wieder besetzen möchten, reagieren sie mit anderen Stoffen. Sie sind reaktiv. „Frei“ heißen sie also wegen ihren freien Stelle in der Elektronenschale und „radikal“, weil sie viel schneller mit anderen Stoffen reagieren also Stoffe ohne Elektron.

Freie Radikale sind nicht gefährlich, sondern ein völlig normaler Teil von unserem Stoffwechsel. Nährstoffe wie Vitamine werden während eines Stoffwechsels sogar zu freien Radikalen umgewandelt.

Problematisch wird es aber erst, wenn die Stoffe, mit denen die freien Radikale weiter reagieren möchten, nicht in ausreichender Menge vorliegen. Dann stehen die freie Radikale Schlange, bei geschlossener Kantine.

Was passiert dann? Sie sammeln sich weiter an – und sind im wahrsten Sinne des Wortes dann sauer. Der Organismus kann das bis zu einem bestimmten Grad tolerieren, aber irgendwann fühlt er sich damit nicht mehr wohl. Er „übersäuert“. Krankheiten entstehen.

Krankheiten entstehen deshalb, weil es den freien Radikalen egal ist, ob sie entweder mit Stoffen reagieren, die innerhalb der Stoffwechselprozesse genau dafür vorgesehen sind oder ob sie sich einfach mit irgendeinen Stoff aus einer benachbarten Zelle verbinden. Es spielt dabei für die freien Radikale tatsächlich keine Rolle, weil unser gesamter Organismus aus den gleichen Atomen in unterschiedlichen Zusammensetzungen aufgebaut ist. Sie nehmen dabei keine Rücksicht, auch wenn dabei Zellen zerstört werden.

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Freie Radikale und ihre Folgen für den Organismus

Schäden von freien Radikalen zeigen sich beispielsweise in einer faltigen und grauen Haut ohne Spannkraft, in Krampfadern und Venenschwäche. Freie Radikale können auch Blutgefäße schädigen. Das kann sich auch negativ in Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauf-Problemen äußern.

 

Schlaganfall und Demenz als Folge von freie Radikale

Wenn die freien Radikale die Gefäße des Gehirns angreifen, kann das über kurz oder lang zu einem Schlaganfall führen. Wenn die Nerven im Gehirn angegriffen werden, verschlechtert dies die mentale Aufmerksamkeit und kann eine Demenz begünstigen.

 

Gelenkbeschwerden

Freie Radikale können auch zu Gelenkbeschwerden wie Arthritis führen, da freie Radikale das Kollagen im Knorpelgewebe angreifen kann und dabei die molekulare Struktur beeinflusst.

 

Krebs

Wenn die DNA der Zellen von freien Radikalen beschädigt wird, kann es zur Entartung der Zelle kommen. Die körpereigenen Mechanismen, die diese fehlgeleitete Zelle aus dem Verkehr ziehen sollten, versagen, kann sich diese Zelle aber vermehren und dann kann ein Tumor entstehen.

Unser Körper hat ein Puffersystem. Mit diesem kann er kurzfristig eine zu hohe Konzentration an freien Radikalen neutralisieren. Dies funktioniert aber nur bei einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen.

Es sind antioxidative wirkende Vitamine wie C und E und das Provitamin A (Beta-Carotin), die freie Radikale neutralisieren können. Desweiteren können auch noch alkalische Nährstoffe wie Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium, die freie Radikale zerstören.

Sie hindern die freien Radikale daran, Zellwände zu zerstören und Zellen komplett entarten zu lassen.

Bei einem gesunden Gleichgewicht von aggressiven freien Radikalen auf der einen Seite und abwehrenden Antioxidantien auf der anderen Seite kommt es in der Regel nicht zu degenerativen Erkrankungen wie Schlaganfall, Arteriosklerose, Diabetes, Alzheimer und Parkinson.

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