Richtige Ernährung für Sportler nach Dr. Feil

Obst und Gemüse:

Bananen: Bananen enthalten Kieselsäure, die wir für Sehnen und Bänder brauchen.

Ingwer: Ingwer senkt Entzündungen im Körper und Ingwer „macht einen guten Magen“. Vor dem Marathon wäre es deshalb ideal, Ingwer zu nehmen. So kann man beispielsweise Ingwer in das Frühstück hineinraspeln.

Süßkartoffel: Auch die Süßkartoffel hat viel mehr Inhaltsstoffe als viele andere Lebensmittel und senkt zugleich Entzündungen.

Avocados: Avocados passen gut in Salate. Sie sättigen gut und sind zugleich gut für die Muskulatur.

Mango: Laut Dr. Feil brauchen sämtliche Ausdauersportler, Marathonläufer und Halbmarathonläufer Mangos. Aber möglichst nicht ganz reif, weil wir die wertvollen Enzyme brauchen. Diese Enzyme senken Entzündungen und stabilisieren das Immunsystem.

Zwiebeln: Die Zwiebeln sind laut Dr. Feil die Könige der Gemüsesorten. Diese setzt Dr. Feil ein, damit Sportler besser regenerieren bzw. sich besser erholen können. So wäre ein Zwiebelkuchen nach einem harten Training ideal.

Basilikum: Laut Dr. Feil setzt er heute viel mehr Kräuter ein, weil viele Kräuter die Knochen stabilisieren. Wir brauchen Kräuter wie Basilikum, um einen starken Knochenbau zu haben und zu erhalten.

Rote Beete: Rote Beete wird laut Dr. Feil eingesetzt, um die Blutwerte zu verbessern. Wer gute Leistung bringen will, braucht Hämoglobin und viele rote Blutkörperchen. Wer regelmäßig rote Beete isst, wird also mit besseren Blutwerten belohnt. Es ist dabei egal, ob man Rote Beete Saft nimmt oder Rote Beete Salat verarbeitet. Rote Beete sollte man möglichst täglich essen oder als Saft trinken.

Broccoli: Dr. Feil empfiehlt Broccoli allen Menschen, die Schmerzen haben, insbesondere Arthrose oder Rheumapatienten. Auch Sportler die zu hart trainiert haben kann Broccoli hilfreich sein. Broccoli hilft bei Schmerzen in den Gelenken. 3x pro Woche Broccoli zu essen wären laut Dr. Feil perfekt.

Nicht ideal: Tomaten

Tomaten enthalten einen Wirkstoff der Lycopin heißt. Frische Tomaten enthalten deutlich weniger Lycopin (ein Schutzstoff für die Muskulatur) als Tomatenmark. Der Körper kann leider aus einer frischen Tomate viel weniger Wirkstoffe aufnehmen, als vom Tomatenmark an sich. Des weiteren werden auch andere Wirkstoffe der Tomate schlechter verwertet. Besser wären laut Dr. Feil eine Paprika oder eine Gurke.

Nüsse

Dr. Feil empfiehlt jeden Tag 2 Hände voll Nüsse. Die besten Nüsse sind laut Feil Walnüsse. So passen Walnüsse auch ideal in Salate.

 

Nudeln möglichst vermeiden

Wer zu viel Nudeln ist, wird leistungsmäßig schlechter. Dr. Feil rät Nudeln und Brot zu reduzieren, weil diese die Entzündungen im Körper erhöhen. Besser ist Gemüse, Salat und Obst.

 

Quark sättigt und enthält viel Eiweiß

Quark könnte man vielseitig einsetzen. So kann man mit Quark ein Müsli mit Beeren und Haferflocken zubereiten. Dabei enthält Quark viel Eiweiß und macht lange satt.

 

Pflanzenöle

Die Ernährung für sportliche Leistungen sollte fettreicher sein. Die pflanzlichen Öle sollte man dabei vermehrt einsetzen. Ein sehr gutes Öl ist ein extra vergines Ölivenöl aus erster Pressung. Natürlich kann man mit Olivenöl Speisen anbraten. Dabei sollte die Temperatur aber sehr niedrig sein. Je nach Olivenöl kann man die verschiedenen Sorten bis zu 230°C erhitzen.

Speiseleinöl: Speiseleinöl sollte bei einem Sportler nicht fehlen. Speiseleinöl kann man ideal für Salate verwenden oder in Quark einrühren.

Walnussöl: Dr. Feil empfiehlt den Salat öfters mit Walnussöl „anzumachen“. Das Walnussöl enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen senken.

Rapsöl: Viele möchten kein intensives Öl nehmen. Rapsöl ist da laut Feil eine gute Alternative.

 

Keine raffinieren Öle verwenden

Man sollte darauf achten, dass man keine raffinierten Öle verwendet. Raffinierte Öle schmecken neutral und haben keine pflanzlichen Inhaltsstoffe mehr. Deswegen sollte man diese nicht kaufen.

Distelöl und Sonnenblumenöl haben in der sportlichen Ernährung auch nichts zu suchen.

 

Cornflakes

Cornflakes erhöhen den Blutzuckerspiegel sehr stark. Sobald der Blutzuckerspiegel steigt, gibt es laut Dr. Feil Entzündungen. Wer regelmäßig Cornflakes isst, wird irgendwann mal krank und hat später ein erhöhtes Risiko Krebs und Alzheimer zu bekommen. Auf Cornflakes, insbesondere Cornflakes mit Zucker sollten Menschen, die gesund bleiben möchten, möglichst verzichten.

Wenn man unbedingt Cornflakes essen will, dann sollte man darauf achten, dass kein Zucker enthalten ist und kein Weizen bzw. Weizenflocken.

 

Müsli am besten mit reinen Haferflocken, Quark und ohne Milch und Joghurt

Müsli sollte man am besten nur mit Haferflocken zubereiten. Des weiteren passt Quark perfekt in ein Müsli mit Haferflocken. Milch oder Joghurt wären im Gegensatz zu Quark nicht ideal, da Quark 3x so viel Eiweiß enthält wie Milch oder Joghurt. Dabei ist man Dank des Quarks lange satt.

Wer ein gezuckertes Müsli mit Milch isst, hat meistens nach 2 Stunden wieder Hunger.

 

Billige Haferflocken sind meistens die besten Haferflocken

Haferflocken für gerade mal rund 35 Cent oder weniger sind meistens am besten, da oft nur reine Haferflocken in der Packung enthalten und keine Weizenflocken oder Zucker zugesetzt sind. Mit Beeren, Bananen oder Walnüssen verfeinert ist das Müsli ein preiswertes, gesundes und satt machendes Frühstück.

 

Qualität des Fleisches und Arachidonsäure

Arachidonsäure erhöht die Entzündungen im Körper. Wer reichlich arachidonsäurehaltiges Fleisch ist, bekommt laut Dr. Feil Knieschmerzen und Knorpelprobleme.

 

Welches Fleisch hat wenig Arachidonsäure?

Das beste Fleisch mit wenig Arachidonsäure wäre Rind-, Lamm- und Wildfleisch.

 

Welches Fleisch hat viel Arachidonsäure?

Viel schädigendes Potential und somit auch viel Arachidonsäure  hat Schwein, Huhn und Pute.

Früher meinte man die Pute sei gut, da sie sehr fettarm ist. Die Puten und Hühnchen, die man kauft, sind größtenteils gemästet. Gemästete Tiere essen meistens viel Weizen. Weizen verursacht wiederum Entzündungen im Körper. Deswegen haben die gemästeten Tiere einiges an Arachidonsäure in ihren Körpern, welches wir durch den Verzehr des Fleisches in unseren Körper aufnehmen.

Rind-, Lamm- und Wildfleisch wären da die gesunden Alternativen mit wenig Arachidonsäure.

Arachidonsäure Gehalt
Arachidonsäuregehalt verschiedener Lebensmittel

Man sollte sein Fleisch gezielt bei Bio-Höfen kaufen, wo man sicher gehen kann, dass die Tiere sich viel bewegen und gutes Futter bekommen (möglichst kein Weizen).

 

Fisch für Sportler ideal

Fisch ist für Sportler ideal, da sie gute Omega 3 Fettsäuren enthalten. Dr. Feil empfiehlt Hering, da dieser wenig Arachidonsäure enthält. Außerdem senkt der Hering Entzündungen am stärksten.

 

Schokolade mit hohem Kakaogehalt und wenig Zucker

Die Schokolade sollte über 70% Kakaoanteil haben. Besser wären 85% und mehr. Je mehr Kakaoanteil eine Schokolade enthält, desto weniger Zucker enthält diese.

 

Brot sparsam verwenden

Brot darf man nach wie vor essen, aber laut Dr. Feil sollte man den Brotkonsum dennoch deutlich einschränken. Das beste Brot wäre laut ihm ein Vollkornsauerteigbrot auf Dinkel-Basis.

Käse für aktive Menschen und Sportler

Käse ist gut für aktive Menschen und Sportler und eine gute Alternative zu Schweinewurst. Dr. Feil empfiehlt mittlere Fettstufen. Sehr gut wäre auch Ziegenkäse.

 

Rotwein besser als Weißwein

Rotwein senkt Entzündungsreaktionen. Beim Alkoholgenuss sollte man aber nicht übertreiben. Maximal 5 Gläschen pro Woche wären aber ideal.

 

Fruchtsäfte mit Zucker vermeiden

Wenn man  unbedingt auf Fruchtsäfte nicht verzichten mag, dann sollte man darauf achten, dass dieser möglichst wenig Zucker enthält. Eine Fruchtsaftschorle ist besser wie ein Fruchtsaft.

 

Grüner Tee schützt die Muskeln und vor Krebs

Grüner Tee schützt die Muskeln vor Abbauerscheinungen und sogar vor Krebs.