Vitamin B1: Thiamin

Vitamin B1

Was Vitamin B1 kann

Wie alle B-Vitamine ist es in vielen Stoffwechselabläufen aktiv. Vor allem ist Vitamin B1 bei der Energiegewinnung aus Kohlenstoff und für die Nervenfunktion von besonderer Bedeutung. Nur wenn genug Vitamin B1 vorhanden ist, funktioniert die Synthese der Botenstoffe Acetylcholin (wichtig für ein gutes Gedächtnis) und Serotonin (wichtig für innere Ruhe und Zufriedenheit).

 

Alkoholkonsum und Vitamin B1

Wenn Sie viel Alkohol getrunken haben, sinkt Ihr Vitamin-B1-Spiegel rapide ab. Irgendwann fangen Sie an zu torkeln, da dieses Vitamin dann nicht mehr für die Nervenübertragung zur Verfügung steht. Außerdem funktioniert ohne Vitamin B1 Ihr Gedächtnis nicht richtig. Deshalb können wir uns meistens auch nicht mehr an alle Details erinnern, die zu einem „Absturz“ geführt haben.

 

Kohlenhydrate fressen B1

Der Bedarf an Vitamin B1 ist auch abhängig von Ihren Ernährungsgewohnheiten. Wenn Sie mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen, brauchen Sie mehr Vitamin B1, da das Vitamin im Stoffwechsel von Kohlenhydraten eine wichtige Rolle spielt. Allerdings wird bei einer hohen Zufuhr an Proteinen und Fetten weniger Vitamin B1 benötigt. Das steht dann wiederrum Ihrem Gedächtnis und Ihren Nerven zur Verfügung.

 

Mit Knoblauch kann die Vitamin-B1-Aufnahme gesteigert werden

Die Aufnahme von Vitamin B1 kann erhöht werden, wenn ein Inhaltsstoff von Knoblauch (Allicin) im Darm vorhanden ist. Allicin reagiert mit dem wasserlöslichen Vitamin B1 zu einem fettlöslichen Stoff. Zellmembranen bestehen zum Großteil aus Fetten. Somit kann dieses neu gebildete Molekül durch die Darmwand direkt in die Blutbahn gelangen. Also: Knoblauch essen, um den Vitamin-B1-Spiegel zu erhöhen.

 

Mangel in den Industrienationen häufig

Vitamin B1 kommt zwar in niedrigen Konzentrationen in vielen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor, aber ein Mangel ist wegen unserer schlechten Ernährungsgewohnheiten häufig. Gerbstoffe in Kaffee und Schwarztee zerstören Vitamin B1. Regelmäßig Kaffeetrinken erhöht also das Risiko für einen Vitamin-B1-Mangel.

Auch ein hoher Alkoholkonsum führt zu einem Vitamin-B1-Mangel, da er die Magen-Darm-Schleimhaut schädigt. Somit kann Vitamin B1 nicht mehr richtig durch die Darmwand in die Blutbahn transportiert werden. Außerdem wird der Stoffwechsel des Vitamin B1 durch ein Abbauprodukt des Alkohols geschädigt. Die Folgen sind: Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Reizbarkeit bis hin zu Aggressivität.

Bei einem sehr starken Vitamin-B1-Mangel kommt es sogar zu Beriberi, die in den 1920er-Jahren zur Entdeckung des Vitamins geführt hatte. Bei Alkoholikern tritt diese Krankheit heute aber immer noch auf.

 

Was passiert bei einer Überdosierung von Vitamin B1?

Da Vitamin B1 wasserlöslich ist, ist eine Überdosierung nicht möglich. Mengen, die der Körper nicht mehr aufnehmen kann, werden problemlos wieder ausgeschieden. In der Medizin arbeitet man gelegentlich mit hohen Vitamin-B1-Dosen, um die pharmakologische Wirkung des Thiamins zu nutzen: die Schmerzlinderung.

Allerdings reagieren einige Personen nach einer Vitamin-B1-Infusion in sehr hohen Dosen mit Kopfschmerzen, Schwäche, Lähmungen, Herzrhythmusstörungen oder allergischen Reaktionen.

 

Bei einem Vitamin-B-Mangel an einen Vitamin-B-Komplex denken

Falls Sie einen Vitamin-B-Mangel haben, sollten Sie sich ein Vitamin-B-Komplex zulegen. Die B-Vitamine arbeiten eng miteinander und unterstützen sich in Ihrer Wirkung gegenseitig. Mehr Informationen dazu finden Sie bei uns in diesem Beitrag hier.

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Richtige Ernährung für Sportler nach Dr. Feil

Obst und Gemüse:

Bananen: Bananen enthalten Kieselsäure, die wir für Sehnen und Bänder brauchen.

Ingwer: Ingwer senkt Entzündungen im Körper und Ingwer „macht einen guten Magen“. Vor dem Marathon wäre es deshalb ideal, Ingwer zu nehmen. So kann man beispielsweise Ingwer in das Frühstück hineinraspeln.

Süßkartoffel: Auch die Süßkartoffel hat viel mehr Inhaltsstoffe als viele andere Lebensmittel und senkt zugleich Entzündungen.

Avocados: Avocados passen gut in Salate. Sie sättigen gut und sind zugleich gut für die Muskulatur.

Mango: Laut Dr. Feil brauchen sämtliche Ausdauersportler, Marathonläufer und Halbmarathonläufer Mangos. Aber möglichst nicht ganz reif, weil wir die wertvollen Enzyme brauchen. Diese Enzyme senken Entzündungen und stabilisieren das Immunsystem.

Zwiebeln: Die Zwiebeln sind laut Dr. Feil die Könige der Gemüsesorten. Diese setzt Dr. Feil ein, damit Sportler besser regenerieren bzw. sich besser erholen können. So wäre ein Zwiebelkuchen nach einem harten Training ideal.

Basilikum: Laut Dr. Feil setzt er heute viel mehr Kräuter ein, weil viele Kräuter die Knochen stabilisieren. Wir brauchen Kräuter wie Basilikum, um einen starken Knochenbau zu haben und zu erhalten.

Rote Beete: Rote Beete wird laut Dr. Feil eingesetzt, um die Blutwerte zu verbessern. Wer gute Leistung bringen will, braucht Hämoglobin und viele rote Blutkörperchen. Wer regelmäßig rote Beete isst, wird also mit besseren Blutwerten belohnt. Es ist dabei egal, ob man Rote Beete Saft nimmt oder Rote Beete Salat verarbeitet. Rote Beete sollte man möglichst täglich essen oder als Saft trinken.

Broccoli: Dr. Feil empfiehlt Broccoli allen Menschen, die Schmerzen haben, insbesondere Arthrose oder Rheumapatienten. Auch Sportler die zu hart trainiert haben kann Broccoli hilfreich sein. Broccoli hilft bei Schmerzen in den Gelenken. 3x pro Woche Broccoli zu essen wären laut Dr. Feil perfekt.

Nicht ideal: Tomaten

Tomaten enthalten einen Wirkstoff der Lycopin heißt. Frische Tomaten enthalten deutlich weniger Lycopin (ein Schutzstoff für die Muskulatur) als Tomatenmark. Der Körper kann leider aus einer frischen Tomate viel weniger Wirkstoffe aufnehmen, als vom Tomatenmark an sich. Des weiteren werden auch andere Wirkstoffe der Tomate schlechter verwertet. Besser wären laut Dr. Feil eine Paprika oder eine Gurke.

Nüsse

Dr. Feil empfiehlt jeden Tag 2 Hände voll Nüsse. Die besten Nüsse sind laut Feil Walnüsse. So passen Walnüsse auch ideal in Salate.

 

Nudeln möglichst vermeiden

Wer zu viel Nudeln ist, wird leistungsmäßig schlechter. Dr. Feil rät Nudeln und Brot zu reduzieren, weil diese die Entzündungen im Körper erhöhen. Besser ist Gemüse, Salat und Obst.

 

Quark sättigt und enthält viel Eiweiß

Quark könnte man vielseitig einsetzen. So kann man mit Quark ein Müsli mit Beeren und Haferflocken zubereiten. Dabei enthält Quark viel Eiweiß und macht lange satt.

 

Pflanzenöle

Die Ernährung für sportliche Leistungen sollte fettreicher sein. Die pflanzlichen Öle sollte man dabei vermehrt einsetzen. Ein sehr gutes Öl ist ein extra vergines Ölivenöl aus erster Pressung. Natürlich kann man mit Olivenöl Speisen anbraten. Dabei sollte die Temperatur aber sehr niedrig sein. Je nach Olivenöl kann man die verschiedenen Sorten bis zu 230°C erhitzen.

Speiseleinöl: Speiseleinöl sollte bei einem Sportler nicht fehlen. Speiseleinöl kann man ideal für Salate verwenden oder in Quark einrühren.

Walnussöl: Dr. Feil empfiehlt den Salat öfters mit Walnussöl „anzumachen“. Das Walnussöl enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen senken.

Rapsöl: Viele möchten kein intensives Öl nehmen. Rapsöl ist da laut Feil eine gute Alternative.

 

Keine raffinieren Öle verwenden

Man sollte darauf achten, dass man keine raffinierten Öle verwendet. Raffinierte Öle schmecken neutral und haben keine pflanzlichen Inhaltsstoffe mehr. Deswegen sollte man diese nicht kaufen.

Distelöl und Sonnenblumenöl haben in der sportlichen Ernährung auch nichts zu suchen.

 

Cornflakes

Cornflakes erhöhen den Blutzuckerspiegel sehr stark. Sobald der Blutzuckerspiegel steigt, gibt es laut Dr. Feil Entzündungen. Wer regelmäßig Cornflakes isst, wird irgendwann mal krank und hat später ein erhöhtes Risiko Krebs und Alzheimer zu bekommen. Auf Cornflakes, insbesondere Cornflakes mit Zucker sollten Menschen, die gesund bleiben möchten, möglichst verzichten.

Wenn man unbedingt Cornflakes essen will, dann sollte man darauf achten, dass kein Zucker enthalten ist und kein Weizen bzw. Weizenflocken.

 

Müsli am besten mit reinen Haferflocken, Quark und ohne Milch und Joghurt

Müsli sollte man am besten nur mit Haferflocken zubereiten. Des weiteren passt Quark perfekt in ein Müsli mit Haferflocken. Milch oder Joghurt wären im Gegensatz zu Quark nicht ideal, da Quark 3x so viel Eiweiß enthält wie Milch oder Joghurt. Dabei ist man Dank des Quarks lange satt.

Wer ein gezuckertes Müsli mit Milch isst, hat meistens nach 2 Stunden wieder Hunger.

 

Billige Haferflocken sind meistens die besten Haferflocken

Haferflocken für gerade mal rund 35 Cent oder weniger sind meistens am besten, da oft nur reine Haferflocken in der Packung enthalten und keine Weizenflocken oder Zucker zugesetzt sind. Mit Beeren, Bananen oder Walnüssen verfeinert ist das Müsli ein preiswertes, gesundes und satt machendes Frühstück.

 

Qualität des Fleisches und Arachidonsäure

Arachidonsäure erhöht die Entzündungen im Körper. Wer reichlich arachidonsäurehaltiges Fleisch ist, bekommt laut Dr. Feil Knieschmerzen und Knorpelprobleme.

 

Welches Fleisch hat wenig Arachidonsäure?

Das beste Fleisch mit wenig Arachidonsäure wäre Rind-, Lamm- und Wildfleisch.

 

Welches Fleisch hat viel Arachidonsäure?

Viel schädigendes Potential und somit auch viel Arachidonsäure  hat Schwein, Huhn und Pute.

Früher meinte man die Pute sei gut, da sie sehr fettarm ist. Die Puten und Hühnchen, die man kauft, sind größtenteils gemästet. Gemästete Tiere essen meistens viel Weizen. Weizen verursacht wiederum Entzündungen im Körper. Deswegen haben die gemästeten Tiere einiges an Arachidonsäure in ihren Körpern, welches wir durch den Verzehr des Fleisches in unseren Körper aufnehmen.

Rind-, Lamm- und Wildfleisch wären da die gesunden Alternativen mit wenig Arachidonsäure.

Arachidonsäure Gehalt
Arachidonsäuregehalt verschiedener Lebensmittel

Man sollte sein Fleisch gezielt bei Bio-Höfen kaufen, wo man sicher gehen kann, dass die Tiere sich viel bewegen und gutes Futter bekommen (möglichst kein Weizen).

 

Fisch für Sportler ideal

Fisch ist für Sportler ideal, da sie gute Omega 3 Fettsäuren enthalten. Dr. Feil empfiehlt Hering, da dieser wenig Arachidonsäure enthält. Außerdem senkt der Hering Entzündungen am stärksten.

 

Schokolade mit hohem Kakaogehalt und wenig Zucker

Die Schokolade sollte über 70% Kakaoanteil haben. Besser wären 85% und mehr. Je mehr Kakaoanteil eine Schokolade enthält, desto weniger Zucker enthält diese.

 

Brot sparsam verwenden

Brot darf man nach wie vor essen, aber laut Dr. Feil sollte man den Brotkonsum dennoch deutlich einschränken. Das beste Brot wäre laut ihm ein Vollkornsauerteigbrot auf Dinkel-Basis.

Käse für aktive Menschen und Sportler

Käse ist gut für aktive Menschen und Sportler und eine gute Alternative zu Schweinewurst. Dr. Feil empfiehlt mittlere Fettstufen. Sehr gut wäre auch Ziegenkäse.

 

Rotwein besser als Weißwein

Rotwein senkt Entzündungsreaktionen. Beim Alkoholgenuss sollte man aber nicht übertreiben. Maximal 5 Gläschen pro Woche wären aber ideal.

 

Fruchtsäfte mit Zucker vermeiden

Wenn man  unbedingt auf Fruchtsäfte nicht verzichten mag, dann sollte man darauf achten, dass dieser möglichst wenig Zucker enthält. Eine Fruchtsaftschorle ist besser wie ein Fruchtsaft.

 

Grüner Tee schützt die Muskeln und vor Krebs

Grüner Tee schützt die Muskeln vor Abbauerscheinungen und sogar vor Krebs.

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Warum man bei einem Vitamin B-Mangel ein Vitamin B-Komplex nehmen soll

Ingesamt gibt es acht verschiedene Wirkstoffe aus der B-Familie. Diese sind Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Biotin (B7), Folsäure (B9) und Cobalamin (B12). Alle B-Vitamine arbeiten eng zusammen und unterstützen sich teilweise gegenseitig.

Vitamin B gibt Energie und hält sie fit

Von den B-Vitaminen hängt es ab, wie gut Sie sich fühlen. Diese geben Ihnen die nötige Energie, machen ihre Nerven stark und halten ihre Zellen in Topform. Dabei kommt es aber auf die ganze Mannschaft der B-Vitamine an.

Die B-Vitamine arbeiten sogar so eng zusammen, dass Ihr Arzt bei einem Mangelsymptom meistens nicht genau sagen kann, welcher einzelne Stoff der B-Familie Ihnen fehlt. Die Symptome lassen sich nicht genau zuordnen. Es ist also sinnvoll, bei einem gemessenen Vitaminmangel nicht einzelne Vitamin-B-Präparate zu nehmen, sondern einen Vitamin B-Komplex. Wichtig dabei ist: Es darf Folsäure nicht fehlen! Eine Studie des Robert-Koch-Institutes ergab, dass besonders der Bedarf an Folsäure in Deutschland nur unzureichend gedeckt ist. Ein Mangel an Folsäure gehört neben Vitamin D3 zu den häufigsten Nährstoff-Defiziten in Deutschland. Verschiedene Medikamente zur Behandlung des Diabetes, die Einnahme der Pille oder auch Alkoholgenuss können einen solchen Folsäure-Mangel verursachen.

Demenz und B-Vitamine

Die Demenzforschung zeigt uns, wie eng die B-Vitamine zusammenarbeiten. Wissenschaftler aus Oxford konnten zeigen, dass zum Beispiel die altersbedingte Degeneration des Gehirns (Demenz) um 42 Prozent geringer ausfällt, wenn die Studienteilnehmer die berühmten drei Vitamin B9 (Folsäure), B6 (Pyridoxin) und Vitamin B12 (Cobalamin) eingenommen hatten. Lag der bekannte Risikofakter Homocystein anfangs über 13 Mikromol pro Liter, dann haben die Vitamine die bekannte Hirnschrumpfung sogar um 53 Prozent verringert.

Ab 40 Jahren sollte man regelmäßig den Homocysteinspiegel kontrollieren und gegebenenfalls regulieren lassen.

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Vitamine und unser Stoffwechsel

Vitamine und Enzyme für Kohlenhydrate

Wir brauchen Vitamine um unteranderem Kohlenhydrate, Fette und auch Vitamine verarbeiten zu können.

1) Der Verzehr von Kohlenhydraten in großen Mengen (beispielsweise Zucker, Nudeln, Brot, Kartoffeln oder Reis) ist für Menschen mit einem ausgeprägten Vitaminmangel noch schädlicher als für gut ernährte Menschen. Nur wenn genügend Vitamine vorhanden sind, können auch überhaupt Enzyme gebildet werden, die Kohlenhydrate für den Körper als Energie in verwertbare Form umwandeln können. Bei einem Vitaminmangel versucht der Körper, aus den wenigen Vitaminbeständen, die er noch hat Enzyme zusammenzubauen. Ein Vitaminmangel kann so noch weiter verstärkt werden.

 

Enzyme für Obst und Gemüse

2) Das Gleiche gilt für Obst und Gemüse. 

Um Alle Inhaltsstoffe aus Obst und Gemüse nutzen zu können, müssen schon bereits vor dem Verzehr genügend Enzyme aufgebaut worden sein – und zwar mit Vitaminen als Cofaktoren. Bei einem Vitaminmangel ist es daher empfehlenswert, mit Nahrungsergänzungsmitteln nachzuhelfen. Erst wenn kein Vitaminmangel besteht, kann der Körper wieder aktive Enzyme in ausreichender Form bilden, die Inhaltsstoffe der frischen Nahrungsmittel in den Stoffkreislauf integrieren.

 

Vitamine und gesättigte Fettsäuren

3) Das meiste Fett, das wir zu uns nehmen, besteht aus gesättigten Fettsäuren.

Das ist nichts anderes wie Industriefett. Gesättigte Fettsäuren können aber weniger fettlösliche Vitamine binden, als ungesättigte Fettsäuren. Im Körper fehlen also wichtige Vitamine. Die Membranen jeder einzelnen Zelle sind aus Fetten aufgebaut. Geschmeidige Membranen entstehen nur, wenn der Körper viele ungesättigte Membranen einbauen kann. Hat er diese nicht, nimmt er auch die gesättigten Fettsäuren. Doch dann leidet auch die Qualität der Membranen. Sie werden brüchig. Hochwertiges Fett ist daher sehr wichtig für den Körper. Mit dem Fett minderer Qualität ist er aber überfordert. Der Körper kann diese zu Energie umwandeln, aber auch nur, wenn gerade keine Kohlenhydrate zur Verfügung stehen. Aber da die Kohlenhydratspeicher bei vielen Menschen mehr als voll sind, ist dieser Zustand nur bei wenigen Menschen anzutreffen.

 

Eiweiß bei Vitaminmangel

4) Das gilt auch für das Eiweiß: Bei Vitaminmangel sind die Enzyme nicht da, die das Eiweiß umwandeln. Somit können die Bestandteile des Eiweißes nicht genutzt werden. Man ist müde, altert schneller als nötig und krankheitsanfällig.

 

Fazit: Zusammenfassend kann man also sagen: Bei fehlenden Vitaminen gibt es zu wenige Enzyme, um Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße und sogar Vitamine zu verarbeiten. Wichtige Nährstoffe bleiben so ungenutzt. Und weil der Körper nach Kräften versucht noch mehr Enzyme zu produzieren, verstärkt sich der allgemeine Vitaminmangel weiter. Dafür gibt es aber eine einfache Lösung. Nämlich: Ein Multivitaminpräparat.

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Schutz vor freien Radikalen

Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht vor freien Radikalen gewarnt werden. Sei es von den Medien oder sogar von Paketen mit Fruchtsäften. Klingt ja nicht schlecht. Aber was genau sind denn nun freie Radikale und was haben diese mit Vitaminen zu tun?

Freie Radikale
Freie Radikale und ihre Entstehung

 

Freie Radikale können aus verschiedenen Nährstoffen entstehen, die wir aufnehmen und sogar aus dem Sauerstoff, den wir atmen. Frei und radikal bedeutet, dass bei diesen freien Radikalen ein Elektron fehlt. Elektronen gibt es in jedem Atom. Und aus Atomen ist alles, sowie auch der menschliche Körper an sich aufgebaut. Da aber den freien Radikalen ein Elektron fehlt und weil sie diese freie Stelle gerne wieder besetzen möchten, reagieren sie mit anderen Stoffen. Sie sind reaktiv. „Frei“ heißen sie also wegen ihren freien Stelle in der Elektronenschale und „radikal“, weil sie viel schneller mit anderen Stoffen reagieren also Stoffe ohne Elektron.

Freie Radikale sind nicht gefährlich, sondern ein völlig normaler Teil von unserem Stoffwechsel. Nährstoffe wie Vitamine werden während eines Stoffwechsels sogar zu freien Radikalen umgewandelt.

Problematisch wird es aber erst, wenn die Stoffe, mit denen die freien Radikale weiter reagieren möchten, nicht in ausreichender Menge vorliegen. Dann stehen die freie Radikale Schlange, bei geschlossener Kantine.

Was passiert dann? Sie sammeln sich weiter an – und sind im wahrsten Sinne des Wortes dann sauer. Der Organismus kann das bis zu einem bestimmten Grad tolerieren, aber irgendwann fühlt er sich damit nicht mehr wohl. Er „übersäuert“. Krankheiten entstehen.

Krankheiten entstehen deshalb, weil es den freien Radikalen egal ist, ob sie entweder mit Stoffen reagieren, die innerhalb der Stoffwechselprozesse genau dafür vorgesehen sind oder ob sie sich einfach mit irgendeinen Stoff aus einer benachbarten Zelle verbinden. Es spielt dabei für die freien Radikale tatsächlich keine Rolle, weil unser gesamter Organismus aus den gleichen Atomen in unterschiedlichen Zusammensetzungen aufgebaut ist. Sie nehmen dabei keine Rücksicht, auch wenn dabei Zellen zerstört werden.

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Freie Radikale und ihre Folgen für den Organismus

Schäden von freien Radikalen zeigen sich beispielsweise in einer faltigen und grauen Haut ohne Spannkraft, in Krampfadern und Venenschwäche. Freie Radikale können auch Blutgefäße schädigen. Das kann sich auch negativ in Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauf-Problemen äußern.

 

Schlaganfall und Demenz als Folge von freie Radikale

Wenn die freien Radikale die Gefäße des Gehirns angreifen, kann das über kurz oder lang zu einem Schlaganfall führen. Wenn die Nerven im Gehirn angegriffen werden, verschlechtert dies die mentale Aufmerksamkeit und kann eine Demenz begünstigen.

 

Gelenkbeschwerden

Freie Radikale können auch zu Gelenkbeschwerden wie Arthritis führen, da freie Radikale das Kollagen im Knorpelgewebe angreifen kann und dabei die molekulare Struktur beeinflusst.

 

Krebs

Wenn die DNA der Zellen von freien Radikalen beschädigt wird, kann es zur Entartung der Zelle kommen. Die körpereigenen Mechanismen, die diese fehlgeleitete Zelle aus dem Verkehr ziehen sollten, versagen, kann sich diese Zelle aber vermehren und dann kann ein Tumor entstehen.

Unser Körper hat ein Puffersystem. Mit diesem kann er kurzfristig eine zu hohe Konzentration an freien Radikalen neutralisieren. Dies funktioniert aber nur bei einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen.

Es sind antioxidative wirkende Vitamine wie C und E und das Provitamin A (Beta-Carotin), die freie Radikale neutralisieren können. Desweiteren können auch noch alkalische Nährstoffe wie Magnesium, Kalium, Natrium und Kalzium, die freie Radikale zerstören.

Sie hindern die freien Radikale daran, Zellwände zu zerstören und Zellen komplett entarten zu lassen.

Bei einem gesunden Gleichgewicht von aggressiven freien Radikalen auf der einen Seite und abwehrenden Antioxidantien auf der anderen Seite kommt es in der Regel nicht zu degenerativen Erkrankungen wie Schlaganfall, Arteriosklerose, Diabetes, Alzheimer und Parkinson.

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Vitamine arbeiten zusammen

Vitamine kooperieren eng mit Enzymen und untereinander. Oftmals ist es unsinnig oder sogar gefährlich, nur ein einziges Vitamin zuzuführen. Meistens ist ein ganzer Komplex notwendig.

Bei Vitamin-B-Mangel an einen Vitamin B-Komplex denken

B-Vitamine brauchen zum Beispiel andere Vitamine, um sich in ihre aktive Form als Coenzyme umzuwandeln. Deshalb ist es sinnvoll, einen Vitamin-B-Mangel mit einem Vitamin-B-Komplex zu behandeln. Außerdem ist es kaum möglich, anhand von Mangelerscheinungen genau zu erkennen, welches der vielen B-Vitamine dem Körper genau fehlt.

 

Folsäure immer mit Vitamin B12 und Vitamin C nehmen

Folsäure kann nur dann richtig wirken, wenn sich die Vitamine V12 und Vitamin C an den Reaktionsabläufen beteiligen können. Folsäure + Vitamin B12 + Vitamin C.

 

Vitamin E zusammen mit Vitamin C nehmen

Vitamin E sollte immer zusammen mit Vitamin C eingenommen werden. Ansonsten wird Vitamin E im Körper zu einem schädlichen Stoff. Erst Vitamin C erneuert die antioxidative Wirkung von Vitamin E.

 

Alzheimer lässt sich mit Vitamin C und Vitamin E verhindern

Die Cache County Study an 4740 Patienten konnte beweisen, dass Vitamin E mit Vitamin C den gefürchteten Alzheimer um 78 Prozent verhindert.

 

Vitamin A und Vitamin C

Vitamin A hilft nur dann, wenn es zusammen mit Vitamin C eingenommen wird. Denn: Vitamin C und Vitamin A zusammen sind ein guter Krebsschutz.

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Der Körper braucht Vitamine

Wissen Sie eigentlich, wie Sie sich fühlen, wenn der Körper optimal versorgt ist? Mit Vitaminen und Mikronährstoffen wie Spurenelementen und Mineralstoffen, Aminosäuren und essenziellen Fettsäuren? Sie fühlen such frisch, kraftvoll, motiviert. Leider haben aber sich viele Menschen mit einem permanenten Mangel abgefunden – und halten die damit verbundenen Krankheuten für normal. Lagen Sie den Schalter um: Ihr Körper braucht Vitamine, um leistungsfähig zu bleiben.

Viel zu viele Menschen leben hauptsächlich von vitaminfreien Lebensmittel wie Pommes frites Toast oder Pasta. Nur 20% aller Erwachsenen bereiten ihre Nahrung selbst zu. Die anderen finden sich mit dem ab, was Industrie, Großküchen und Imbisse ihnen als Essen vorsetzen: Geschmacksverstärkte und chemisch konservierte Fertiggerichte oder fettiges Fastfood, das zudem auch noch ungesund und teuer ist.

Die wenigsten haben das Kochen mit frischen Zutaten von zu Hause aus gelernt.

Viel zu viele Menschen haben sich daran gewöhnt, sich durch den Tag zu schleppen und den Kreislauf ab und zu mit Schokolade und Kaffee aufzuputschen. Und vielleicht „werfen“ sie zwischendurch sogar ein Vitaminpräparat aus dem Supermarkt ein. Irgendeins. Wird schon nicht schlecht sein.

Die richtigen Vitamine und Nährstoffe sind deshalb wichtig und sollten sorgfältig gewählt werden. Kaufen Sie ihr Obst und Gemüse deshalb am besten in der Saison und beim Bio-Bauern um die Ecke oder bauen Sie Gemüse im eigenen Garten an.

 

 

 

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Woher Vitamine kommen

Wasserlösliche Vitamine finden wir vor allem in Obst und Gemüse. Fettlösliche Vitamine finden wir in Ölen und Nüssen. In Fisch und Fleisch finden wir B-Vitamine.

Vegetarier und Veganer sollten wissen, dass Vitamin A und Vitamin B12 nur in tierischen Produkten vorkommen.

Warum stecken Vitamine eigentlich in unserer Nahrung? Der Grund ist, dass alle Lebewesen aus Zellen aufgebaut sind. In diesen Zellen findet der ständige Prozess des Lebens statt. Vitamine sind ein wichtiger Teil der Abläufe in den Zellen. Wenn jede einzelne kleine Zelle dann optimal versorgt und somit gesund ist, ist letztendlich auf das Lebewesen gesund.

In einer gesunden Bio-Tomate stecken auch genau die Vitamine, die für die Gesundheit der Tomatenpflanze gesorgt haben und die dann auch für unsere Gesundheit sorgen können.

©Anelka – pixabay.com

 

 

Warum Obst und Gemüse kein Allheilmittel mehr sind

Oft hört man ja, dass unser heutiges Obst und Gemüse weniger vitaminreich sind als früher.

Zu frühe Ernte, lange Transportwege, eine falsche Lagerung, ungünstige Zubereitung oder eine starke industrielle Verarbeitung sind die Hauptursache für diese Vitalstoffverluste.

Kunstdünger und Pestizide verhindern zudem, dass die Pflanzen ausreichend Mineralien aus dem Boden aufnehmen können. Zusätzliche Bestrahlungen zum Haltbahrmachen der Früchte rauben diesen zusätzliche Vitamine.

Fakt ist: Das von Ihnen gekaufte Obst und Gemüse ist weitgehend „ohne Inhalt“. Das ist natürlich genau der Grund, warum der Schimpanse (dessen Nahrung zu 80% aus Obst und Gemüse bestehe) keinen Krebs bekommt: Der Schimpanse pflückt das Obst nämlich direkt vom Baum. Wenn sie nicht gerade auf einem Obsthof wohnen und auch kein eigenes Gemüse anbauen, sollten Sie über zusätzliche Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmittel nachdenken.

 

Vitamine leben nicht lang

Wie schon bereits erwähnt, sind Vitamine empfindlich auf Lagerung und Transport, auf den Einfluss von Sauerstoff, Licht und Temperaturveränderungen.

Wenn man Äpfel oder Kartoffeln sehr lange lagert, werden enzymatische Prozesse in Gang gesetzt, die Vitamine abbauen.

Ein Apfel von Viktualienmarkt in München hat laut Messungen etwa zwölf Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm. Wenn Sie Pech haben, vielleicht auch nur acht Gramm. Und wenn dieser Apfel ein paar Tage lang zu Hause gelagert ist, enthält er nur noch zwei Milligramm. Deswegen kann man Nährwerttabellen nicht verallgemeinern.

 

Kochen zerstört wichtige Vitamine

Beim Kochen von Nahrungsmitteln wandern zuerst wichtige Vitamine ins Kochwasser und danach in den Abfluss.

Frisch eingefroren sind Erbsen beispielsweise voller Vitamine. Beim Auftauen enthalten diese pro 100 Gramm noch 20,5 Milligramm Vitamin C. Nach dem Kochen aber nur noch 8,1 Milligramm. Nach einer Stunde Warmhalten des Essens 3,7 Milligramm und auf dem Teller dann letztendlich nur noch 1,1 Milligramm. Somit sind die Erbsen so gut wie „leer“ und enthalten kaum mehr nützliche Vitamine für uns.

 

Warm halten ist für Vitamine tödlich

Wenn Nahrungsmittel sehr kurz und bei hohen Temperaturen erhitzt werden, ist der Vitaminverlust geringer, als wenn sie stundenlang warm gehalten werden, wie beispielsweise bei einem Kantinenessen. Es kann also sein, dass das Kantinenessen, dass Sie zu sich nehmen so gut wie keine Vitamine mehr enthalten.

 

Schockfrosten rettet Vitamine

Anders sieht es bei Tiefkühlprodukten aus. Wenn man Obst und Gemüse zum richtigen Zeitpunkt erntet (weder unreif noch zu reif) und dann sofort eingefroren wird, kann es mehr Vitamine enthalten als „frisches“ Obst, das aber schon viele Tage auf dem Markt oder in Ihrer Vorratskammer gelagert wurde.

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Vitamine in Deutschland

In Deutschland werden jedes Jahr 700 Kinder mit „offenem Rücken“ geboren, weil die Mutter unter einem Mangel an Folsäure litt. In Europa erkranken jedes Jahr 2,5 Millionen Menschen an Krebs und die meisten haben immer noch nichts davon gehört, dass das kostengünstige Vitamin C auch eine starke Waffe gegen Krebs sein kann – und nicht nur die teure Chemotherapie.

Wussten Sie, dass ein Vitamin-D-Mangel bei älteren Menschen weitverbreitet ist und zu immer mehr Hüftgelenks- und Oberschenkelhals-Brüchen führt – oft auch mit tödlichen Komplikationen? Viele Menschen wissen das leider nicht.

Es gibt seit vielen Jahren Studien zu jedem einzelnen Vitamin, die auch eindeutig beweisen: Vitamine halten uns gesund. Und sie verlängern unser Leben.

Umgekehrt gilt aber auch. Vitaminmangel macht uns krank, sogar schwer krank. Die medizinischen Zusammenhänge sind bekannt. Aber trotzdem verbreiten Zeitschriften und Fernsehsender hierzulande mit aggressiven Beiträgen Angst und Schrecken rund um das Thema Vitamine.

Im Januar 2012 war es dann wieder so weit: Der Spiegel trat mit der Titelstory: „Die Vitamin-Lüge: Das Milliarden-Geschäft mit überflüssigen Pillen“ eine große Anti-Vitamin-Kampagne los. Tenor: Vitamine seien doch sinnlos und mehr noch: sie verursachten beispielsweise Krankheiten und wirkten tödlich.

Spiegel Ausgabe: Die Vitamin-Lüge

 

Wenige Tage nach der Spiegel-Story legte die Zeitschrift Öko-Test nach mit dem Titel „Pillen, die krank machen“. Das Titelbild: eine Knochenhand mit Tabletten – also platteste Propaganda.

Öko-Test: Pillen, die krank machen
Öko-Test Ausgabe: Pillen, die krank machen

Das Thema hat sich in der Medienlandschaft verbreitet und erschien gleichzeitig auf mehreren Portalen.

Es folgten detaillierte Gegendarstellungen aus der Lebensmittelwirtschaft, von Nahrungsergänzungsmittelherstellern, von Medizinern und anderen.

Lassen Sie sich nicht verunsichern von der verschiedenen Pro- und Anti Vitamin-Lobbyisten, die sich in der Öffentlichkeit eine derartige Schlammschlacht liefern, angeblich, um Sie und Ihre Gesundheit zu schützen.

Im Vordergrund stehen leider Geschäftsinteressen und Wichtigtuerei.

Machen Sie sich stark für Ihre Gesundheit und vertrauen Sie auf Ihrem gesunden Menschenverstand und dem, was Ihr Körper Ihnen zurückmeldet, wenn Sie ihn mit gesunden Vitaminen versorgen. Das allein zählt.

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